AEROBIC DANCE

Aerobic DanceCaptura de pantalla 2015-10-05 a las 0.18.08

Aerobic Dance ist ein Angebot der FIG für größere Gruppen, die Aerobic in Form eines Wettkampfes austragen möchten. Er vollzieht sich auf der Grundlage der Wertungsvorschriften der FIG.

Aerobic Dance ist eine Gruppenchoreographie nach Musik, die mit der Vielfalt der Grundschritte aus der Fitness-Aerobic durchgeführt wird. In jeder Übung muss ein anderer Tanzstil in einer Länge von mindestens 32 Zählzeiten enthalten sein, z.B. Salsa, Hip Hop, Tango, Funky, Break Dance, etc. In die Übung müssen Elemente aus dem internationalen Elemente- Katalog der Aerobic (Code of Points) von 0,2 bis 0,6 Punkten eingebaut werden. Sie müssen dynamisch ohne Übungsunterbrechung gezeigt werden. Um einen Wert zu erhalten, müssen sie aus der Gruppe C und D, aber aus unterschiedlichen Familien stammen, die Minimalkriterien müssen erfüllt sein, und alle Gruppenmitglieder müssen das Element zur gleichen Zeit zeigen.

Es dürfen akrobatische Elemente gezeigt werden.

Bekleidung

Beim Aerobic Dance ist die Gestaltung der Bekleidung relativ freigestellt. Das Erscheinungsbild muss einen ordentlichen und sportlichen Eindruck hinterlassen, darf aber keine Wettkampfkleidung der Aerobic sein, sonst gibt es einen Abzug von 0,2 Punkten.

Erlaubte Bekleidung

Folgende Bekleidungsstücke sind erlaubt:

  • Lange Leggings, Radler, Shorts, Bustiers, eng anliegende T-Shirts und Gymnastikanzüge aller Art mit und ohne Strumpfhosen in unterschiedlichen Farben für die Wettkämpfer, solange die Harmonie der Mannschaft gewahrt bleibt.
  • Aerobic -Schuhe und für Aerobic Dance geeignete Schuhe mit sichtbaren Socken.
  • Das Thema der Musik kann durch die Kleidung unterstrichen werden, der Showcharakter darf deutlich werden.
  • Make up, Pailletten, Paillettenhaarspray, Haargel und Body- Glitzercreme sollte sparsam verwendet werden, keine Bemalung
  • hautfarbenes Taping

Die Haare müssen so fixiert sein, dass sie dem Sportler nicht ins Gesicht falle (ein Pony muss so fixiert sein, dass die Augen nicht verdeckt werden/darf nur bis zu den Augenbrauen reichen)

Unerlaubte Bekleidung

Die folgenden Einschränkungen sind bei der Wahl der Bekleidung zu beachten:

  • Der Blick auf intime Körperteile muss durch die Bekleidung verhindert werden.
  • Unterwäsche darf nicht zu sehen sein (Bauchnabel gehört nicht zur Intimzone).
  • Strings, „Hip-Hop“-Hosen etc. sind nicht erlaubt.
  • Die Sicht auf die Bewegungen darf nicht durch lockere Kleidung behindert werden.
  • Bekleidung, die Krieg, Gewalt oder religiöse Themen darstellt, ist verboten.
  • Kleidung, die typisch für andere Sportarten ist (z.B. kurze Röcke für Cheerleading) ist nicht gestattet.
  • Bewegliche Teile wie Gürtel, Hosenträger oder Bänder sind nicht erlaubt.
  • Jede Dekoration oder Ergänzungen zum Anzug, in loser oder fester Form (Blumen, Bänder etc.), sind nicht gestattet.
  • Schmuck (auch Piercing) darf nicht getragen werden.
  • keine Pailletten für Männer
  • Zusatzgeräte wie Tubes, Handgewichte, Stäbe etc. sind nicht gestattet.

Wertungsvorschriften Aerobic Dance

Die Beurteilungskriterien der Dance-Übung sind Artistik, Ausführung und die Schwierigkeiten. Die Abzüge des Oberkampfrichters werden von der Endnote subtrahiert.

Artistic-Note (A-Note)

Die A-Note wird mit maximal 10 Punkten bewertet. Sie ist in fünf Bereiche á jeweils 2 Punkte aufgeteilt.

  • Musik und Musikalität
  • Aerobic Dance spezifischer Inhalt
  • Genereller Inhalt
  • Raum und Formationen
  • Künstlerischer Eindruck und Präsentation

Jeder Bereich wird anhand der folgenden Bewertungstabelle abgestuft:

Bewertungstabelle für A-Noten
Exzellent 2,0
Sehr Gut 1,8 bis 1,9
Gut 1,6 bis 1,7
Befriedigend 1,4 bis 1,5
Mangelhaft 1,2 bis 1,3
Unzureichend 1,0 bis 1,1

Das Team zeigt eine frei gestaltete Choreographie. Die Übung soll synchron gezeigt werden. Es muss über mindestens 32 Zählzeiten ein zweiter Tanzstil gezeigt werden, der gut in die Übung integriert sein muss.

Eine gute Dance- Aerobic- Choreographie ist dynamisch und ausdrucksvoll, sie demonstriert die Vielfalt der dance-aerobic-typischen Bewegungsmöglichkeiten und zeigt fließende Übergänge und Verbindungen. In einer exzellenten Übung werden die sieben Aerobic Basis-Schritte march, jog, skip, kick, lunge, jumping jack und knee lift mit ihren Variationen inklusive Armbewegungen während der musikalischen Phrasen gezeigt. (Eine musikalische Phrase umfasst 8 Zählzeiten bzw. 8 Beats der Musik.)

Sie kombiniert die Übergänge von allen (Raum-) Ebenen und enthält Rhythmuswechsel. Alle Bewegungen sollen den Charakter der Disziplin Aerobic repräsentieren. Die Komposition soll den Vorteil, mehr als eine Person auf der Fläche zu sein, herausstellen. Partner- und Gruppenarbeit müssen ebenso Bestandteil sein wie abwechslungsreiche Formationen und Positionswechsel. Auch genau eine Hebefigur muss integriert werden.

Musik und Musikalität

Das zeitgleiche Bewegen zur Musik und das Umsetzen der gewählten Musik in Bewegung werden bewertet. Die Teilnehmer sollen die Musik nicht als Hintergrundmusik nutzen, sondern mit den Bewegungen der Musikstruktur folgen. Musikakzente und Soundeffekte (falls vorhanden) müssen eine gute Qualität haben, sinnvoll genutzt werden und die gezeigten Choreographieteile herausstellen/betonen.

Musik-Themen, die Gewalt, Religion, Rassismus oder Sex darstellen, widersprechen den sportlichen Idealen (Code of Ethics).

Musikauswahl und Umsetzung sind wichtige Aspekte der Choreographie.

Auswahl

Jeder Musikstil kann genutzt werden. Eine gute Musikauswahl wird sowohl das Thema der Übung als auch die Struktur und die Geschwindigkeit unterstützen.

Für den zweiten Tanzstil ist es empfehlenswert, einen zweiten Musikstil zu nutzen, der sich vom Hauptthema unterscheidet, so dass er klar zu erkennen ist.

Umsetzung

Hier wird die Fähigkeit der Wettkämpfer gefordert, die Musik zu interpretieren und zu zeigen, dass nicht nur Rhythmus und Tempo, sondern auch Bewegungsfluss, Gestaltungfähigkeit, Leidenschaft und Intensität Teil der körperlichen Leistungsfähigkeit der Wettkämpfer ist.

Der Stil der Übung muss mit dem Stil der Musik übereinstimmen. Die Umsetzung der Bewegungen muss mit der Musikstruktur übereinstimmen (Rhythmus, beats, Akzente und Phrasen) und zeitgleich zum Beat ausgeführt werden (Timing).

Der zweite Tanzstil muss interpretiert werden!

Aerobic Dance spezifischer Inhalt

In diesem Bereich werden die AMP innerhalb der Übung bewertet.

Komplexität und Variabilität

Um eine Aerobic Dance Übung von einer Dance Übung unterscheiden zu können, müssen während der Übung AMP-Sequenzen gezeigt werden. AMP sind die Grundlage einer Übung und das Hauptmerkmal.

AMP müssen viele Variationen von Schritten mit Armbewegungen enthalten, dabei werden Basisschritte genutzt, um komplexe Kombinationen mit einem hohem Level an Koordination zu zeigen. Sie müssen als kontinuierliche Bewegungsmuster erkennbar sein.

Kreativität

AMP-Sequenzen werden verwendet, um den Level der Darbietung zu verbessern und den Ursprung der Disziplin Aerobic zu verdeutlichen. Die AMP müssen einen Zusammenhang mit dem Thema und dem Stil der Musik haben. Es muss sichtbar werden, warum man die Arm- und Beinbewegungen nutzt, ohne den Stil der Choreographie zu verlieren. Auch Kopf- und Oberkörperbewegungen können in die AMP integriert zu werden. Die Kreativität der AMP muss mit dem Musikstil und den Akzenten erkennbar werden, aber ohne Wiederholungen, und in sportlicher Weise dargestellt werden.

Der zweite Tanzstil muss klar vom Rest der Übung zu unterscheiden sein und einen hohen Grad an Kreativität zeigen.

Intensität

Die Intensität ist ein Maß für die Energie und Dynamik der Übung. Der Hauptanteil der Intensität einer Übung hängt von den AMP ab. Deshalb sollen AMP-Sequenzen ohne unnötige Pausen und mit Energie und Kraft durchgeführt werden. Eine hohe Intensität soll vom Anfang bis zum Ende der Übung gezeigt werden. Dies meint aber nicht, dass, um die Nutzung Wettkampffläche abzudecken, über diese gejoggt werden soll.

Kleinste Pausen sind erlaubt, vorausgesetzt, sie stimmen mit dem Stil der Musik und der Choreographie überein.

Der zweite Tanzstil kann sich in der Intensität vom ersten Stil unterscheiden, kann also auch niedriger sein. Dies hängt vom Stil der Choreographie ab.

Genereller Inhalt

Betrachtet werden

  • Bewegungen des zweiten Tanzstils
  • Übergänge und Verbindungen
  • Interaktionen
  • Die Hebefigur
  • Bewegungen aus anderen Disziplinen (falls integriert)

Diese Bewegungen werden nach den Kriterien Komplexität und Variabilität, Kreativität sowie Bewegungsfluss bewertet.

Komplexität und Variabilität

Die Bewegungen sind komplex, wenn sie aus mehreren untereinander verbundenen Teilen bestehen und so vielschichtig gestaltet sind, dass sie nur schwer auszuführen sind. Dies führt zu einer besseren Beurteilung.

Um die Variabilität einer Übung zu beurteilen, wird der Kampfrichter prüfen, ob alle Bewegungen ohne Wiederholungen derselben oder ähnlicher Bewegungsmuster gezeigt werden. Dies schließt unterschiedliche Aktionen, unterschiedliche Formen und unterschiedliche Bewegungstypen, aber auch unterschiedliche physische Fähigkeiten mit ein.

Kreativität

Eine Komposition ist kreativ, wenn sie neue Ideen, Formen und Interpretationen zeigt, originell und fortschrittlich ist, und dabei Eintönigkeit vermeidet. Dies – zusammen mit einer gelungenen Musikumsetzung und exzellenter Ausführung – macht die Übung einzigartig.

Die Kreativität des zweiten Tanzstils spielt eine entscheidende Rolle

Originalität insbesondere gefragt bei:

  • Der Idee der Choreographie und dem ausgewählten Thema
  • Der Auswahl und Eingebundenheit des zweiten Tanzstils
  • Der Nutzung von Bewegungen anderer Disziplinen

Bewegungsfluss

Die Übergänge und Verbindungen müssen fließend und harmonisch sein. Alle Bewegungen müssen ohne unnötige Pausen und mit einer Leichtigkeit vorgetragen werden, die keinen Eindruck von Schwerfälligkeit, Lustlosigkeit oder Müdigkeit vermittelt.

Raum und Formationen

Die Wettkampffläche soll während der ganzen Übung effektiv genutzt werden. Die Ausgewogenheit der Fortbewegung muss auch zur effektiven Nutzung der Fläche passen. Die Fortbewegung muss in alle Richtungen und Entfernungen gezeigt werden.

Raumwege

Es wird erwartet, dass die Wettkämpfer bei den AMP-Sequenzen die Fläche ausgewogen nutzen (nicht nur laufend oder joggend). Die Fortbewegung muss in alle Richtungen (vorwärts, rückwärts, seitwärts, diagonal und kreisförmig) mit möglichst wenigen Wiederholungen erfolgen.

Verteilung und Ausgewogenheit

Alle Teile einer Übung müssen sorgfältig ausgewogen auf der Wettkampffläche verteilt sein. Die gesamte Wettkampffläche muss während der ganzen Übung genutzt werden (nicht nur die Ecken oder die Mitte).

Formationen

Formationen schließen auch die jeweiligen Positionen der Wettkämpfer und die Art der Positionsänderungen in derselben Formation mit ein, während AMP gezeigt werden. Während der gesamten Übung müssen unterschiedliche Formationen und unterschiedliche Positionen der Teammitglieder gezeigt werden (einschließlich unterschiedliche Entfernungen zwischen den Wettkämpfern).

Die Formationswechsel müssen fließend geschehen und dabei Originalität und Vielfalt zeigen.

Künstlerischer Eindruck und Präsentation

Die Freude an der Bewegung sollte während der gesamten Übung gezeigt werden. Die Harmonie der Gruppe sollte hierbei deutlich werden. Dies sollte sowohl durch die Mimik als auch durch die Körperhaltung zum Ausdruck kommen. Der Showcharakter, die Dynamik, Athletik, Natürlichkeit, Glaubwürdigkeit und Selbstbewusstsein sollen während der ganzen Übung präsent sein.

„Artistry“ ist die Fähigkeit, eine gut strukturierte Übung zu einer kunstvollen Gestaltung zu machen.

Qualität

Die Wettkämpfer müssen einen klaren athletischen Eindruck mit Bewegungen hoher Qualität zeigen. Der Athletische Eindruck muss zu Aerobic Dance passen.

Ausdruck

Der Begriff „Ausdruck“ beinhaltet, wie sich die Gruppe der Jury und dem Publikum präsentiert. Das schließt Emotionen ein, die sich nicht nur in den Gesichtern sondern auch im Körperausdruck spiegeln.

Er ist die Fähigkeit, mit der Darstellung einen Stil auszudrücken zusammen mit den Gruppenmitgliedern. Er zeigt zudem die Fähigkeit, den Ausdruck auch bei schwierigen oder komplexen Bewegungen zu Choreographie einen künstlerischen Wert zu geben.

Partnerarbeit

Partnerarbeit ist die „Verbindung“ oder die (sichtbare oder spürbare) Beziehung zwischen den Partnern in einer Gestaltung (ein Blick, eine kleine Berührung, die perfekte Übereinstimmung in der Bewegungsausführung, Vertrauen …). Sie ist die Fähigkeit, zusammen oder getrennt zu arbeiten und dabei die Beziehung aufrecht zu erhalten, ebenso die Fähigkeit durch den/die Partner zu einem Highlight zu machen. Sie ist die Fähigkeit, über die Beziehung zum Partner hinaus die Jury und das Publikum zu begeistern und zu berühren.

Ausführungsnote (E-Note)

Für die Ausführung sind maximal 10 Punkte zu erreichen, die in zwei Bereiche aufgeteilt sind (s. auch Ausführung Wertungssystem allgemein).

Kriterien der Ausführung sind:

  1. Technik (Form und Körperhaltung, Präzision, Kraft, Schnellkraft und muskuläre Ausdauer)
  2. Sychronität

 

Punkteverteilung in der Ausführungsnote Aerobic Dance.
Ausführungsnote (B-Note) Max. 10,0 Punkte
Technik Max. 7,00 Punkte
Synchronität Max. 3,00 Punkte

Technik

Alle Bewegungen müssen in perfekter Ausführung gezeigt werden.

Übersicht der Technik-Abzüge für Aerobic Dance
Fehler Abzug
kleiner Fehler jedes Mal 0,1 Punkte
mittlerer Fehler jedes Mal 0,2 Punkte
großer Fehler jedes Mal 0,3 Punkte
inakzeptable Ausführung oder Sturz jedes Mal 0,5 Punkte

Folgende Fähigkeiten sollen demonstriert werden:

  • Kraft,
  • Schnellkraft,
  • gleichbleibende Intensität,
  • Bewegungen mit einem Maximum an Präzision während der gesamten Übung.

Physische Fähigkeiten

Eine ausgezeichnete Übung demonstriert neben einer optimalen Technik perfekte Haltung, aktive und passive Beweglichkeit, Energie, Kraft und muskuläre Ausdauer.

Hierzu gehört auch die Fähigkeit Kraft und Energie sowie muskuläre Ausdauer während der gesamten Übung zu demonstrieren.

Form und Körperhaltung

Unter Form und Körperhaltung versteht man:

  • die Fähigkeit während der gesamten Übung eine korrekte Körperhaltung und Ausrichtung beizubehalten
  • die Haltung des Oberkörpers, des Kopfes und der Schultern in Relation zur Wirbelsäule
  • die Stellung der Füße in Relation zu den Gelenken von Knie und Hüfte
  • die korrekte Stellung aller Gelenke während aller Bewegungsweiten

Präzision

Jede Bewegung hat eine klare Anfangs- und Endposition. Jede Bewegungsphase muss immer beherrscht und kontrolliert demonstriert werden.

Synchronität

Synchronität ist die Fähigkeit, alle Bewegungen wie eine Einheit auszuführen. Das bedeutet zeitgleiches Bewegen mit:

  • identischer Bewegungsweite
  • identischem Energieeinsatz

Synchronitätsfehler erhalten jedes Mal 0,1 Punkte Abzug. Es werden maximal 3,0 Punkte pro Übung abgezogen.

Schwierigkeitsnote (D-Note)

In eine Aerobic Dance Übung müssen 4 Schwierigkeitselemente aus der Gruppe C und D integriert werden. Diese müssen aus unterschiedlichen Familien stammen und müssen ohne Wiederholung, ohne Kombination und von allen Wettkämpfern identisch und zur gleichen Zeit gezeigt werden. Die Minimalkriterien sind identisch der allgemeinen Aerobic Bestimmungen. Es dürfen nur Elemente aus dem COP mit einem Wert von 0,2 bis 0,6 gezeigt werden. Elemente aus der Gruppe A und B können gezeigt werden, erhalten aber keinen Wert.

Abzüge der Schwierigkeitskampfrichter

Zusätzlich zu den Abzügen des S-Kampfrichters aus den allgemeinen Bestimmungen, werden folgende Fehler abgezogen.

Abzüge des S-Kampfrichters im Aerobic Dance
Mehr oder weniger als 4 Elemente 1,0 Pkt (jedes Mal)
Elemente, die einen höheren Wert als 0,6 Pkt. haben 1,0 Pkt (jedes Mal)
Wiederholung der gleichen Familie 1,0 Pkt (jedes Mal)
Elemente, die in Kombination gezeigt werden 1,0 Pkt (jedes Mal)

Für eine fehlende Elementgruppe wird kein Abzug erteilt.

Oberkampfrichter

Der Oberkampfrichter gibt Abzüge für die in den allgemeinen Bestimmungen aufgeführten Fehler. Dies gilt auch für die Toleranzbereiche der Musik. Abweichend davon bzw. zusätzlich zieht er die folgenden Aerobic Dance spezifischen Fehler ab:

Aerobic Dance spezifische Abzüge des Oberkampfrichters.
Mehr als 3 Akrobatik-Kombinationen in einer Übung Jedes Mal 0,5 Pkt.
Mehr als 2 Akrobatikelemente in Kombination Jedes Mal 0,5 Pkt.

Hebefiguren

Jede Übung muss genau eine Hebefigur enthalten. Es gelten die Definition und Einschränkungen der Weisung. Propelling ist verboten.

Akrobatische Elemente

In einer Aerobic Dance Übung dürfen akrobatische Elemente gezeigt werden. Es dürfen nicht mehr als 2 akrobatische Elemente miteinander kombiniert werden und insgesamt nicht öfter als 3 mal eine Kombination (aus 2 akrobatischenTeilen) gezeigt werden.

Bei Fehlern erfolgt jedes mal ein Abzug von 0,5 Punkten durch den Oberkampfrichter.

Beispiele:

  • Rad und Radwende erhalten keinen Abzug
  • Flic Flac, Bogengang rw, Salto rw erhalten einen Abzug von 0,5 Punkten

Die akrobatischen Elemente sind in der Weisung definiert.

Verbotene Elemente

Es dürfen keine verbotenen Elemente in einer Aerobic Dance Übung enthalten sein. Es gelten die Definitionen der Weisung.